Ernten und Früchte essen

Wann sind die Eierbaum-Früchte reif und wann kann man sie ernten? 

Die Frucht des Eierbaums kann nach vier bis sechs Wochen geerntet werden. Je nach Art des Gewächses lassen sich die Früchte anschließend verzehren oder zu Dekoration weiterverarbeiten. Die Auberginen-Frucht kann verzehrt werden. Sie wird zwischen August und September geernet und kann frisch verarbeitet oder konserviert werden. 

Sind die Eierbaum-Früchte essbar? 

Die Frucht des Eierbaums kann gegessen werden. Die Solanum Melongena enthält nur wenige Nährstoffe und Vitamine und besteht, ähnlich wie die Aubergine und die Tomate, zu einem großen Teil aus Wasser. Eine Aubergine besteht zu knapp 93 Prozent aus Wasser und zu 4 Prozent aus Kohlenhydraten. Die Ballast- und Mineralstoffe machen etwa 3 Prozent aus. Daneben sind Eiweiß und Fett enthalten. Mit zunehmender Reife bilden sich außerdem verschiedene Bitterstoffe. Diese verändern den Geschmack und machen die Frucht ein bis zwei Wochen nach der Ernte ungenießbar. 

Der Eierbaum, der hierzulande heimisch ist, bringt essbare Auberginen-Früchte hervor, die in der Küche zu verschiedenen Gerichten verarbeitet werden. Beliebt ist die Aubergine beispielsweise als Bestandteil von Ratatouille und anderen Gemüsegerichten. Andere Varianten des Eierbaums werden vor allem in der exotischen asiatischen Küche verwendet, um gemüse- oder fleischlastige Speisen zu untermalen. 
Wer die Frucht zum Kochen verwenden möchte, sollte warten, bis sich auf der reifen Frucht eine gelbe Außenschale gebildet hat. Die rohen Eierbaum-Früchte werden gerne auch als Dekoration verwendet. Ein beliebter Einsatzzweck ist das Erntedankfest, wo sie neben Kartoffel, Gurke und Tomate gerne als weitere Gabe präsentiert werden.

Rezepte und Zubereitung 

Die reifen Auberginen-Früchte können gebraten, gedünstet oder frittiert werden. Die reife Saisonpflanze gibt es im Supermarkt und in der Gärtnerei von August bis November. Exemplare, die nicht vollständig gereift sind, dürfen nicht gegessen werden. Sie enthalten schädliche Stoffe und sind in der Regel auch nicht genießbar. 
Die essbaren „Beeren“ sind 8 bis 15 Zentimeter lang und 6 bis 8 Zentimeter breit. Diese Exemplare sind weniger bitter und weißen bei der Zubereitung eine weiche Textur auf. Davon abgesehen sind sich die drei bekannten Varianten bei der Zubereitung ähnlich. Die Aubergine kann gekocht oder gebraten, frittiert oder roh zu einem Salat verarbeitet werden. 

Die Jungpflanzen benötigen etwa sechs Wochen, bis sie ausgewachsen sind. Dann sind sie bereit, in Töpfe umgesetzt zu werden. Die Topfpflanze darf nach draußen umgesiedelt werden, wenn die notwendigen Temperaturen herrschen und die Blüten bereits den gewünschten Gelbstich angenommen haben. Sollte sich dennoch Frost bilden, ist das Gewächs meist nicht mehr zu retten. Deshalb empfiehlt es sich, stets mehrere Eierbäume anzupflanzen.