Eierbaum die Pflanze

Von der Aussaat bis zum Verzehr

 

Der Eierbaum ist eine Pflanze aus der Familie der Tomaten und Auberginen. Seine essbare Frucht und sein skurriles Äußeres machen ihn zu einem der interessanten Solanum-Vertreter. Wir verraten alles, was Sie über Aufzucht und Haltung des Baumes wissen müssen. 

Eierbaum – Aussehen und Umgebung 

Der Eierbaum ist eine Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Die Solanum Melonga ist violett bis weißlich. Bis zur Reife nimmt sie einen violetten Ton an, der zunächst matt glänzt und nach der Reife abstumpft. Die Eierbaum-Pflanze wird von einem krautigen, verdornten Stiel von etwa zwei bis Zentimeter Länge gehalten. Mit zunehmender Reife wird die Frucht dunkler. 
Es gibt drei Variationen der Aubergine. Die erste Variation hat eine runde eiförmige Frucht mit violetter Färbung. Daneben gibt es eine Variante mit einer langen und schlanken Frucht, und eine Variante mit einer besonders kleinen, weißlichen Frucht. 
Hierzulande ist vor allem die erste Variante bekannt, die Solanum Melongena var. Esculentum. Die Frucht kann eine Größe von bis zu 20 Zentimetern erreichen und weiß oder violett sein. Daneben gibt es zahlreiche Unterkategorien. 
Die Eierbaums-Früchte können ein ganz verschiedenes Aussehen annehmen. Die Farbenpracht reicht von Weiß über Gelb bis hin zu Violett, Rot und Schwarz. Das Äußere der Eierbaum-Pflanze verändert sich mit zunehmender Reife und wird faltiger. 
Seinen Ursprung hat der Eierbaum wahrscheinlich in Asien, wo er schon seit 4000 Jahren kultiviert wird. Erste Erwähnung findet die Frucht in Berichten der Sarazenen, die auf einen erstmaligen Anbau in Persien hindeuten. In Italien wird die Aubergine seit dem 15. Jahrhundert zum Kochen verwendet. 
In Deutschland, Europa und Nordamerika sind die weißen, violetten und rosafarbenen Eierbaum-Früchte besonders beliebt. Sie haben meist eine Länge von 12 bis 25 Zentimetern und eine Dicke von 6 bis 9 Zentimetern. Die in China angebauten Exemplare sind dagegen dünn und länglich wie Gurken. 

 

Die Eierpflanze oder Melanzani (Solanum melonga) kann eine Wuchshöhe von 30 bis 90 Zentimeter erreichen. 
Die violettfarbenen Blüten erreichen ausgereift eine Größe von 3 bis 5 Zentimetern und nehmen eine leuchtend gelbe Färbung an. Sie haben einen strauchförmigen Wuchs und werfen mittelgrünes Laub ab. Der Eierbaum ist nicht giftig. Essbar ist allerdings bloß die violette Frucht, die in den letzten Jahren enorme Wichtigkeit in der Küche gewonnen hat. Sie verändern ihr Äußeres mit dem Wachstum erheblich. Eine dunklere Frucht bringt die Sorte „Ivory“ hervor, die lediglich bis zu deren Reife mit der Melanzani identisch sind. 
Hierzulande werden vor allem die Jungfrüchte der klassischen Aubergine als Lebensmittel verkauft. Diese Variante ist aufgrund des hohen Gehaltes an Bitterstoffen und Solanin nicht zum Verzehr geeignet. Auberginen können zudem eine geringe Menge Nikotin enthalten. Eine durchschnittliche Frucht des Eierbaums enthält bis zu 10 Mikrogramm Nikotin, wobei die Werte von Frucht zu Frucht stark variieren können. 

Der Eierbaum ist im Normalfall einjährig. Zur Überwinterung eignen sich Kübelpflanzen, welche für die kalten Monate in einem frostfreien Raum untergebracht werden. Der Eierbaum benötigt eine Durchschnittstemperatur von 10 bis 17 Grad, damit er im Winter überlebt. Bei der Überwinterung ist kein regelmäßiges Düngen nötig. 

 

Es gibt verschiedene Arten des Eierbaums: 

– var. esculentum 
– var. serpentinum 
– var. depressum 

Weitere verwandte Arten des Eierbaums gedeihen in südlichen Regionen der Welt als Gemüse- und Nutzpflanzen. Das exotische Gewächs ist also nicht nur hierzulande heimisch, sondern auch in Asien, Südamerika und anderen Regionen. Die Aubergine unterscheidet sich dabei bisweilen erheblich von anderen Sorten des Baums.